DER TTC

50 Jahre Tischtennissport in Langweid (FC Langweid, Müllermilch Langweid, TTC Langweid)

Der Langweider Tischtennissport kann in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiern. Ein Grund zurückzublicken. Es gab zwar Anfang der Sechziger-Jahre schon mal einen Beginn mit  dem Tischtennissport beim FC Langweid, weiß u.a Wenigen auch Hilmar Glatter, der da schon dem TT zugetan war und später ein wichtiger Teil der Jugendarbeit war. TT ist  aber bald wieder eingestellt worden. 1965 begann der  Werdegang des FCL vom reinen Fußballverein zum vielseitigen Verein von heute. Geburtshelfer der neuen Sportarten waren Fußballfunktionäre. Ich war ab 1965 12 Jahre lang Fußball-Jugendleiter. Ich sah meine Aufgabe aber nicht nur in der offiziellen Funktion sondern auch in der  Ausweitung des FCL. 1965 zunächst zunächst mit Leichtathletik. Mit der Fertigstellung der Mehrzweckhalle eröffneten sich weitere Sportmöglichkeiten, die wir zunächst mit Ausgleichsport Turnen und Gymnastik und dann auch mit „Ping-Pong –Tischtennis“ im Kellerraum der Mehrzweckhalle nutzten.  Dann kamen nacheinander weitere Sportarten hinzu: Volleyball, Judo, für die ich zunächst im Verein neben zu zuständig wurde und bald für die Hallensportabteilung Zum Sportangebot des FCL   gehörten bald aufgrund von Aktivitäten um Sklsportfreunden um Hermann Stark auch Ski und Wandern sowie Tennis mit Heinz Böckhorst als Initiator und 1. Abteilungsleiter. Das Interesse am Tischtennissport wurde bald größer. Im August 1969 meldeten wir Tischtennis beim Verband an. Die Saison 1969/70 war die erste mit einem Männerteam des FCL im Verbandsspielbetrieb und damit war die zu Ende gehende Saison 18/19 unsere fünfzigste.

 Im TT ging es stetig voran mit neuen Mannschaften. 1970/71 mit einem 2. Männerteam, erstmals einer Damenmannschaft, einer Jungenmannschaft und zwei Mädchenteams. Jungs von damals z.B. die Herfertbrüder Christian und Klaus hielten den Männersport lange Zeit in der Spur  und stehen noch heute ihren Mann. Der Start mit Mädchenteams wurde zu einem Start in die Zukunft An eine Entwicklung, wie sie der Verein danach erlebt hat, dachte da jedoch keiner von uns. Teamarbeit guter Mitarbeiter auf breiter Ebene, realistische Zielsetzungen  und ein gutes Miteinander waren der Schlüssel zum Erfolg. Entscheidend für die Kontinuität war, dass der Erfolg nicht um jeden Preis gesucht wurde und man nicht nur ein Spitzenteam zum Ziel hatte und hat sondern Mannschaften auf breiter Ebene, Breitensport und besonders Jungendarbeit. Wir waren im Vorstand und Mitarbeitergremium nicht immer gleich einer Meinung sondern schafften  diese durch oft längere Diskussionen der Themen. Der steile Aufstieg in die 2. Bundesliga und der längere Stopp in der 2. Buli verleiteten die damaligen Verantwortlichen nicht,  den letzten Schritt mit Fremdkräften zu machen. Erreichbare Ziele mit eigenen Kräften unter Berücksichtigung der gegebenen finanzielle Situation, darin bestand Einigkeit. Schließlich wurde der Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft. Wir nahmen das Aufstiegsrecht an. Es wurde aber am gewählten Weg festgehalten und den eigenen Spielerinnen das „Erlebnis“ 1. Bundesliga im Wissen gegönnt, dass „es“ wahrscheinlich nicht reichen würde. Unser Team blieb aber in Liga 1, da sich ein anderes Team zurückgezogen hat. Wir entschieden uns vor der 2..Buli I- Saison  für eine junge Chinesin Jie Shi (derzeitige Bundesstrainerin Jie Schöpp) als Jugendtrainerin und als Spielerin der 1. Damen. Nach 2. Jahr Buli I konnte unser Team den Abstieg nicht vermeiden. Die Zugehörigkeit zum deutschen Oberhaus, hatte aber Wünsche zur Rückkehr geweckt. Über Alfons Biller Willi Schweinberger ins Spiel der sich höhere Ziele für den Langweider Tischtennissport setzte. Eivernehmlich mit unseren eigenen Spielerinnen verstärkten wir uns mit Zugängen. Aus der bisherigen Ersten wurde eine hochklassige „Zweite“  

Organisatorisches

Der Tischtennissport, wie auch Turnen und Leichtathletik, wurden zunächst von der Fußballvorstandschaft verwaltet  Nachdem  sich mit dem Bau der Mehrzweckhalle 1968 die neuen Sportarten zunehmed weiterentwickelten, war wurde dem  organisatorisch mit einer neuen Abteilung Hallensport Rechnung getragen. Tischtennissport gehörte hierzu.  Als Abteilungsleiter Hallensport wurde ich  von Spartenleitern der einzelnen Sportarten unterstützt . Leider mußten wir mangels einer Führungskraft die  Leichathletik zu aufgeben. Da inzwischen Volleyball hinzugekommen war und Turnen, die Gymnastikangebote und Tischtennis immens gewachsen waren, kam es zur organisatorischen Trennung von  Hallensportarten in der Hallensportabteilung zur Bildung von eigenständigen Abteilungen Turnen und Judo, Volleyball und Tischtennis. Ich sah meine Verantwortung beim Tischtennis. 2002 kam es einvernehmlich zur Abspaltung der Tischtennisabteilung vom FC Langweid und zur eigenständigen Verein „Müllermilch Langweid“ Wie es der Name vermuten läßt , waren nicht Meinungsverschiedenheiten mit dem FCL der Grund hierfür sondern mit einem verbesserten Sponsoring auf das durch die Hochklassigkeit gegeben Anwachsen der finanziellen Anforderungen zu reagieren. Wir blieben aber weiter mit dem FCL in einer Kooperationspartnerschaft verbunden und sind es noch..  Nach dem Ausstieg von Müllermilch nach der Saison 2006/07 als Haupt-/Namenssponsor- wurden wir zum TTC Langweid und frei für einen neuen Haupt-Namenssponsor. Diese Hoffnung hat sich leider  bis heute nicht erfüllt. 

Willi Schweinberger und unsere Top-Erfolge

Was die Mitarbeiter und deren Verdienste um die großen Erfolge in der 1. Bundesliga und im Europapokal betrifft, ist voran Willi Schweinberger zu nennen. Insider wissen auch um das zusätzliches Engagement des 2. Vorstands Sport um das als Sponsor Die Qualität seiner Saisonjournals fanden auch viel Anerkennung . Alfons Biller, konnte Willi Schweinberger für den Verein gewinnen und so die großen Erfolge  einleiten. Ich war froh über den steilen Aufstieg mit Eigengewächsen bis in die 2. Bundesliga und scheute das mit dem Aufstieg in deutsche Oberhaus verbundende  finanzielle Risiko  Alfons war mit Karl Schöpp beteiligt an der Verpflichtung von Csilla Batorfi, mit deren Namen die sportlichen Erfolge besonders verbunden sind. Jetzt geht es auf der aufwärts auf der Ligenleiter Mit der Übernahme der Position des 1. Vorsitzenden im März 2016 durch Alfons Biller und mit der Rückkehr in die 2. Bundesliga schließt sich der Kreis. Ich habe viele  gute Mitarbeiter in Erinnerung, Es fällt mir schwer, einige herauszuheben ohne jemand hintanzustellen. Jeder hat Anteil am Erfolg, ob als größeres Rädchen oder als kleineres im Hintergrund.. Als erster Spartenleiter Tischtennis fungierte Gerhard Wolf, dem folgte bald Siegfried Misiurny. Spartenleiter waren auch schon Klaus Henning und Günter Kaiser, letzter lange Jahre in Führungspositionen mein engster Mitarbeiter, immer zu jeder Arbeit bereit. Als Betreuer und im Finanzwesen hat sich Roland Paul Verdienste erworben. In den Erfolgsjahren war uns der leider zu früh verstorbene Steuerberater Erich Heuchler als 2. Vorstand Finanzen eine große Hilfe. Ich denke an die langjährige Jugendarbeit Hilmar Glatter.  Karl Schöpp führte als Trainer eine junge Garde um Hedwig Biller, Petra Thoma, Gudrun Frühbeisser und Ute Michl  zum Aufstieg in die 1. Bundesliga heran.  Ich erinnere an die Verdienste der Trainerin Marta Novotna und der Spielertrainerin Sylvia Specht (Pranjkowic) und nicht zuletzt an die Trainerarbeit von Spielertrainerin Csilla Batorfi, die sich auch derzeit noch als Trainerin einbringt.


Ohne unsere Sponsoren wären unsere Toperfolge trotz der guten Arbeit der Vereinsverantwortlichen nicht möglich gewesen.  

Gert Jungbauer

Mit 5 Meistertiteln eine erfolgreiche Jubiläumssaison

1969 wurde der Tischtennissport in Langweid als Abteilung des FC Langweid eingeführt, wird also in diesem Jahr in Langweid den Fünfzigesten. Mit einem Männerteam ging es im September 1969 in die erste Saison und mit dem letzten Saisonspiel unseres 1. Damenteams am 5. Mai dieses Jahres geht die fünfzigsten Saison außergewöhnlich erfolgreich zu Ende.  Das 1. Damenteam steht in der 3. Bundesliga vor dem letzten Spiel als Meister bereits fest Insgesamt wurden 5 unserer Teams, die im Punktspielbetrieb standen, Meister ihrer Spielklassen. Freude macht nicht nur das 1. Damenteam sondern besonders auch die männliche Jugend. Das 2. Jungenteam-  Paul Brandl. Ben Brandl, Jakob Kaps, Jonathan Brüstl, Carlo Brüstl, Anna Kaps, Vivien Behnisch und  Jonas Heinrich,  die in den Spielen wechselweise im Viererteam zum Einsatz kamen, haben sich die Meisterschaft in der Bezirksoberliga gesichert und das 4. Jungenteam – Carlo Brüstl, Rene Scheffler, Paul Ruisinger, Lukia Gehlert., Niklas Bröll, Katharina Kopold und  Benedikt Schestak. Ist Meister  der Bezirksklasse C.  Das 2. Männerteam (eingesetzt Spieler: Christian Herfert, Matay Deniz, Claus Herfert, Anastasia Kitaev, Barbara Seiler, Patrick Kutschera, Hans Steiner, Markus Wirth, Paul Brandl, Jonathan Brüstl, Vivien und Justin Behnisch, Christian Seitz, Lukas Brüstl) wurde souveräner Mister der Bezirksklasse A. Den 5. Titel  buchte das Seniorenteam – Simone Neuner, Barbara Seiler und Andrea Secorov in der Senioren 40- Verbandsoberliga und damit verbunden die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft. Das 1. Jungenteam konnte sich als Aufsteiger in der Bayernliga dern Klassenerhalt sichern.Erfreulich ist der Klassenerhalt des 1. Jungenteams in die Verbandsliga–Süd (Bayernliga). Über den 2. Tabellenplatz in der Bezirksklasse A kann sich das 3. Jungenteam freuen. Jugendlich haben zum Erfolg des 2. Männerteams beigetragen und waren in der 3. Männermannschaft mehr als Ersatzspieler. Die 2. Damenmannschaft konnte kaum in Bestbesetzung spielen hat aber in der bayerischen Oberliga punktglich mit dem Tabellenzweiten den guten 3. Platz belegt. Spitzenspieler des 1. Männerteams, das in dieser Saison etwas weniger um den Klassenerhalt (Bezirksoberliga) bangen musste als in vorhergehenden, war mit Luka Gschlößl ein Jugendspieler Gut verkauft haben sich in ihren Ligen, das 3. Damenteam (Bezirksoberliga, das 4. Damenteam in der Bezirksklasse B und das 4. Männerteam in der Bezirksklasse C. Der 2. Platz in der Bezirksklasse A ist für unser 3. Jungenteam (Ben Brandl, Jonas Heinrich, Jonah Schnierle, Carlo Brüstl, Rene Scheffler, Lukian Gehlert, Niklas Bröll) ein stolzer Erfolg und ein weiteres gutes Ergebnis der Jugendarbeit..