Sport ist im Verein am Schönsten

Was uns Mitgliedern, unabhängig vom Alter, der Sportverein/der Sport in einer Gemeinschaft, bedeutet, erkennen wir spätestens seit dem coronabedingten sportlichen Lockdown. Umso mehr gilt es, trotz eigener Sorgen im eigenen Interesse auch an die Vereine und deren Sorgen zu denken Der TTCL ist bestrebt, das sportliche  Angebot für die Zeit „danach“  zu erhalten  und  dann den groß gewordenen sportlichen Bedürfnissen von Jung und Alt gerecht werden zu können. Besonders die Kinder sind von den derzeitigen  Einschränkungen sehr betroffen. Wir müssen uns dennoch im Interesse der Sicherheit des Sports „nach Corona“ wohl besser noch etwas gedulden, was die Lockerung des Lockdowns auch im Sport betrifft zumal das zeitliche „danach“ nicht in „der Macht“ der Vereine ist.

Ein Werbeschreiben des FC Langweid „Sport als Medizin“, das 1968 an alle Langweider Haushalte gegangen ist, hatte großen Erfolg. Aus dem Fußballverein FCL wurde schnell ein vielseitiger Verein. U.a. auch mit dem Tischtennisangebot. Der TTC Langweid ist aus dem FC Langweid hervorgegangen,  war zunächst Sparte des FCL, dann Abteilung und wurde nachfolgend aus Sponsoringgründen ein eigener Verein. Dies zunächst als Müllermilch Langweid und jetzt als TTC Langweid. Der FC Langweid und der TTCL sind aber gute Kooperationspartner.

Unser Entwurfsschreiben SPORT ALS MEDIZIN wurde von Dr. Goßner 1968 inhaltlich „unterstrichen“ und zusätzlich fachlich ergänzt. Doktor Eugen Goßner  war  als Chefarzt zweier Kliniken und als  Vorsitzender der bayerischen Sportärzte, Olympiaarzt bei den Spielen 1972 in München und 1976 in Montreal kompetent, was Sport und Gesundheit betrifft. .  Die Bedeutung des Sports 1968  hat heute umso mehr Gültigkeit.

Dr. Goßner war Onkel unseres derzeitigen 1. Vorsitzenden Alfons Biller


S p o r t  a l s  M e d i z i n

Gesundheit ist nicht allein ein Geschenk, das dem Erdenbürger in die Wiege gelegt wird. Jeder kann etwas für seine Leistungsfähigkeit und seine Lebenserwartung tun. Das Rezept, das in zunehmenden Maße auszustellen ist, ist für jedermann les- und anwendbar: „S p o r t   t r e i b e n“.

Außer Medikamenten, Kuraufenthalten und Diätkost muss eine Medizin verordnet werden, die es in keiner Apotheke zu kaufen gibt: körperliche Ertüchtigung durch  laufen, werfen, Wintersport, Tennis, Volleyball, Judo, Tennis, Tischtennis, Schwimmen, Turnen, Gymnastik, wandern, Fußball- und anderer Mannschaftssport  was  in Vereinen so  geboten wird und zu was Neigung besteht. Fast jeder Zweite stirbt heute an Herz- und Kreislauferkrankungen. Untersuchungen haben für Menschen, die bis ins Alter Sport treiben, eine um sieben Jahre höhere durchschnittliche Lebenserwartung ergeben  Manche greifen lieber zur Pille als zu Trikot, Trainingsanzug oder Sportgerät. In Deutschland betreiben noch zu wenige regelmäßig aktiv Sport. Bewegungsmangel von Kindesbeinen an, ungenügender körperlicher Erziehung in der Schul- und Jugendzeit. sind alarmierende Ergebnisse von Schuluntersuchungen und  waren es bei  Musterungsbefunden bei der Bundeswehr. Es wird zu wenig daran gedacht, dass es zu spät sein kann, wenn erst der Arzt einen Überweisungsschein an einen Verein ausstellen muss. Bewegungsmangel im Zeitalter der Technik führen zu Kreislauferkrankungen, Blutdrucksteigerung, Kopfschmerzen, Abnutzung des Gefäßsystems, Müdigkeit und nervöser Herzschwäche. Herz- und Kreislaufteste von 60jährigen, die regelmäßig Sport getrieben haben und eine entsprechende Lebensweise aufwiesen, zeigten dass die Elastizität der Gefäße, den der 40jährigen entsprachen (Untersuchungen der Sporthochschule Köln). Querschnittsuntersuchungen in Dachau ergaben fast ähnliche Zahlen zu körperlichen Schäden und Mangelfunktionen Diese negativen Auswirkungen der vorher genannten Sünden wider den Körper, beginnen schon bei Zwanzig- und Dreißigjährigen., 

Die körperliche Ertüchtigung und das Wissen um die Notwendigkeit der aktiven Bewegung ist eine pädagogische, nunmehr allgemein anerkannte Aufgabe. In der modernen Gesellschaft ist Erziehung  sonst nicht mehr umfassend genug.  Die körperliche Bewegung  ist für die geistig-sittliche Entwicklung unbedingt erforderlich.