SPORT NEWS

von Felix Kiefel • 19. Oktober 2026
Die Tischtennis-Zweitligistinnen verlieren in Anröchte mit 4:6 und gewinnen in Schönmünzach ebenso knapp mit 6:4. Routinierin Marina Donner überzeugt mit Erfahrung und Ruhe. Langweid. Bis zum letzten Einzel mussten die Tischtennis-Damen des TTC Langweid an diesem Wochenende zweimal um ihre Punkte kämpfen. Während sie am Samstag beim TTK Anröchte mit 4:6 den Kürzeren zogen, gelang ihnen tags darauf beim SSV Schönmünzach ein hart erkämpfter 6:4-Erfolg. Damit fand die rund 1.300 Kilometer lange Auswärtsreise nach Nordrhein-Westfalen und in den Schwarzwald einen versöhnlichen Abschluss. Die Erleichterung über den Sieg war groß, die Zufriedenheit mit den eigenen Leistungen hielt sich allerdings in Grenzen. Die Reise hatte bereits am Freitagabend begonnen. Im Minibus, chauffiert von TTCL-Volunteer Jonah Schnierle, ging es zunächst nach Frankfurt. Dort stiegen die 19-jährige Belarussin Lizaveta Tsimashkova und die Finnin Marina Donner zu, die von ihren Einsätzen bei den Europameisterschaften in Ljubljana zurückkehrten. Auf die beiden Neuzugänge hatte Langweid beim Heimauftakt eine Woche zuvor noch verzichten müssen. Diesmal fehlten dafür Yang Ting und Ruoqi Wei, die mit ihren Erfolgen maßgeblichen Anteil an den drei Punkten gegen Langen und Stuttgart gehabt hatten. Aufholjagd in Anröchte bleibt unbelohnt In Anröchte sorgten Aleksandra Bokova und Betreuerin Vita Venckute mit einem Doppelsieg für den ersten Langweider Punkt. Da Tsimashkova und Jasmin Wong ihre Begegnung verloren, ging es beim Stand von 1:1 in die Einzel. Dort gerieten die Gäste zunächst ins Hintertreffen. Schwer wog vor allem die überraschende 2:3-Niederlage der 17-jährigen Russin Bokova gegen die deutsche Nachwuchsnationalspielerin Rhea Zhu Chen. Langweids Spitzenspielerin führte bereits mit 2:1 Sätzen, gab den vierten Durchgang aber mit 11:13 und den fünften mit 8:11 ab. Auch Tsimashkova verlor ihr erstes Einzel. Donner hielt Langweid mit einem knappen Erfolg über Lukrecija Juchnaite im Spiel, den sie mit 13:11 im Entscheidungssatz besiegelte. Nach Wongs Niederlage gegen Alma Roose stand es jedoch 2:4. Nun brachten Bokova und Tsimashkova ihr Team mit zwei Fünfsatzsiegen wieder auf Augenhöhe. Bokova setzte sich gegen die frühere Langweiderin Le Thi Hong Loan durch, Tsimashkova holte gegen Chen sogar einen 0:2-Satzrückstand auf. Zum erhofften Punktgewinn reichte diese Aufholjagd dennoch nicht. Wong blieb gegen Juchnaite ohne Satzgewinn, während Donner gegen die Schwedin Roose erneut über die volle Distanz gehen musste. Diesmal hatte die Langweiderin mit 8:11 im fünften Satz das Nachsehen. Auch eine 4:1-Führung bringt keine Ruhe Nach der Weiterfahrt in den Schwarzwald erwischte der TTC am Sonntag den besseren Start. Sowohl Bokova und Venckute als auch die diesmal gemeinsam eingesetzten Tsimashkova und Donner gewannen ihre Doppel, wenn auch jeweils erst im fünften Satz. Besonders knapp wurde es für Bokova und Venckute, die den Entscheidungsdurchgang mit 12:10 für sich entschieden. Der Vorsprung wuchs anschließend auf 4:1, wobei Langweid auch dafür hart arbeiten musste. Bokova drehte ihr erstes Einzel nach einem 0:2-Satzrückstand noch zu ihren Gunsten, Donner steuerte einen Viersatzerfolg über Antonia Bernhard bei. Doch die erhoffte Sicherheit stellte sich nicht ein: Schönmünzach gewann die folgenden drei Einzel jeweils ohne Satzverlust und glich zum 4:4 aus. Damit lag die Verantwortung wie am Vortag bei Donner und Wong. Donner blieb gegen Magdalena Hübgen souverän und sicherte mit einem 3:0 zunächst das Unentschieden. Für den zweiten Punkt musste Wong gegen Bernhard deutlich länger kämpfen. Die 23-jährige englische Nationalspielerin hielt sich nach einem 1:2-Satzrückstand mit einem 12:10 im vierten Durchgang in der Partie, ehe sie den fünften Satz mit 11:8 und damit das entscheidende Einzel zum 6:4 gewann. Sämtliche vier Fünfsatzspiele waren an diesem Tag an Langweid gegangen. Donner als ruhender Pol Den stabilsten Eindruck hinterließ über das gesamte Wochenende Marina Donner. Die Finnin, die auf den Åland-Inseln als Ärztin arbeitet, präsentierte sich als Einzige der vier Einzelspielerinnen durchgehend in Topform. Der Team-Oldie warf seine ganze Erfahrung in die Waagschale und blieb auch in engen Situationen ruhig, während ihre jüngeren Mitspielerinnen immer wieder mit Unsicherheit und Nervosität zu kämpfen hatten. Drei Siege aus vier Einzeln standen für Donner am Ende zu Buche; am Sonntag blieb sie einschließlich ihres Doppels ungeschlagen. Die Einschätzung von Betreuerin Vita Venckute, die an beiden Tagen selbst im Doppel punktete, fiel entsprechend differenziert aus: „Wir hatten uns für dieses Wochenende mehr vorgenommen, deshalb können wir mit den Ergebnissen nicht ganz zufrieden sein. Einige unserer Spielerinnen hatten mental zu kämpfen und mussten nicht nur gegen ihre Gegnerinnen, sondern auch gegen sich selbst ankämpfen.“ Für die kommenden Aufgaben bleibt Venckute dennoch zuversichtlich: „Wir wissen, dass in unserem Team viel mehr Potenzial steckt, und ich bin überzeugt, dass wir mit mehr Selbstvertrauen in den kommenden Spielen bessere Leistungen zeigen können.“ Mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage steht der TTC nach vier Begegnungen bei 5:3 Punkten und belegt Tabellenplatz drei./jug
von Felix Kiefel • 19. Oktober 2026
Nicht alles lief nach Wunsch in den letzten Spielen unserer Teams. Grund zur Unzufriedenheit besteht jedoch nicht, auch nicht für unser 1. Damenteam nach der 1. Niederlage in Anröchte, zumal auch ein Sieg in Schönmünzach errungen wurde. (eigener Bericht). Das 3. Damenteam war in der Oberliga Bayern in Birkland den starken Gastgeberinnen erwartungsgemäß nicht gewachsen. Im Gegensatz zu früheren unglücklichen 4:6 Niederlagen gab es bei der 2:8 Niederlage nichts zu beklagen Das Doppel Maximiliane Wallner/Vivien Behnisch und Maxi Wallner im Einzel buchten die 2 Siege. Im Schwaben-Pokal (genannt Europokal) gab es einen 7:0 Sieg der Ersten (Lisa Vögele, Daniil Levchuck, Illja Vakaruk und Achim Dittmann) in Rehling und eine 0:7 Niederlage des 2. Euro-Teams in Zusmarshausen. Die Männer II (Bezirksoberliga) haben sich zu Hause mit einem 5:5 gegen den TSV Rain einen Punkt erkämpft. Siege: Daniil Levchuk (2), das Doppel Dittman/Heinrich, Achim Dittmann, Paul Schäffler. In Aichach musste das Team beim 1:9 die Überlegenheit der Gastgeber anerkennen. Den Ehrenpunkt holte Daniel Levchuk, wie Paul Schäffler ein Jugendlicher. Der Nachwuchs spielt, bei den Männerteams eingesetzt, eine gute Rolle.  Das Männerteam III rechtfertigte gegen Ottmarshausen mit einem 7:3 die Favoritenrolle. Siege: Duo Claus Herfert/Wintermeier, Jonas Heinrich, Claus Herfert, Michael Wintermeier je 2. Das Team V von Rene Scheffler hielt den TSV Haunstetten durch Siege des Doppels Erdogan/Kitaev, durch je 2 Einzelsiege von Rene Scheffler und Süleymann Erdogan und einen von Hans Steiner knapp mit 6:4 in Schach. Jasmin Keller, Mannschaftsführerin der Fünften, freut sich über das 5:5 ihres Teams gegen Binswangen. (Natalia Wetsch-Bieber in 3 Begegnungen Siegerin und Dana Behnisch in 2). Grund zur Freude hat Marco Otte mit seiner Sechsten, denn diese ist nach 3 Saisonspielen noch ohne Punktverlust. In Baar blieb das Team mit 7:3 durch einen Sieg des Doppels Flamm/Gruber und je 2 Einzelerfolgen von Philipp Flamm, Mehrdad Zarinmensh und Edmund Gruber obenauf. Das 1. Jugendteam entführte mit einem 5:5 im Verbandsligaspiel bei Bayern München aus der Landeshauptstadt durch Siege des Duos Vakaruk/Levchuk, durch 2 Einzelsiege von Illia Vakaruk sowie je einen von Ricardo Olbrich und Paul Schäffler einen Punkt. Beim Nachwuchsteam II stehen in der Landesliga ein leistungsgerechtes 5:5 gegen Nördlingen und eine 4:6 Niederlage in Untermeitingen zu Buche. Erfreulich die Leistungen und die Perspektive der jungen Spieler/innen. Die 5 Siege gegen Nördlingen: Das Duo Hornig/Mussenbrock, Philipp Yanick Böttcher (2) Lina Marie Mussenbrock und Theresa Hornig (je 1). Gegen Untermeitingen punkteten Philipp Yanick Böttcher und Tymofii Vakaruk je zweimal. Die breite Tischtennis Palette macht den Verein aus!!/jug
von Felix Kiefel • 19. Oktober 2026
Am Samstag, den 24.10.2026 um 18:00 Uhr geht es in der 2. Bundesliga für unsere Damenmannschaft mit einem Heimspiel weiter. Zu Gast ist die TuS Uentrop (Stadtteil der Großstadt Hamm in Nordrhein-Westfalen). Das Spiel kann zwar im Internet per Livestream verfolgt werden (auf YouTube unter www.youtube.com/@ttclangweid5100 ). Unser Team hofft aber auf die Unterstützung vieler Zuschauer vor Ort, da die Westfalen alljährlich ein starkes Team stellen. / jug
von Felix Kiefel • 15. Oktober 2026
Nach den zwei Heimspielen zum Saisonstart am letzten Wochenende geht es für unser 1. Damenteam in der 2. Bundesliga mit zwei Auswärtsspielen weiter. Am Samstag um 17 Uhr steht unser Quartett bei der TTK Anröchte, (Landkreis Soest, Nordrhein Westfalen, vor einer beachtlichen Hürde. Coach Vita Venckute und ihr Team sowie Teamfahrer und Unterstützer Jonah Schnierle sind sich dessen bewusst, sind aber zuversichtlich. Früh am Sonntag geht die Reise in den Süden zum Spiel in Schönmünzach (Schwarzwald). Der SSV Schönmünzach) ist nach der Saison 24/25 aus der 2. Bundesliga abgestiegen aber sofort wieder aufgestiegen.  Unser Team ist zwar Favorit, darf den Gegner aber keineswegs auf die leichte Schulter nehmen. Wie das enden kann, weiß Vita Venckute und wird es verhindern, den Gegner zu unterschätzen. In der Saison 24/25 hat Favorit Langweid in Schönmünzach verloren, Schönmünzach gegen uns den einzigen Sieg in der ganzen Saison errungen..
von Felix Kiefel • 15. Oktober 2026
v.l. Seiler, Barbara; Wallner, Maximiliane; Vanisvoa; Vanda; Wei, Ruoqi
von Felix Kiefel • 14. Oktober 2026
Mit sieben von zwölf Titeln war der TTC Langweid bei den Bezirksmeisterschaften Schwaben-Nord der Jugend-Altersklassen 13, 15 und 19 in Höchstädt mit Abstand der erfolgreichste Verein. Zwei zweite und drei dritte Plätze ergänzten die starke Bilanz des Langweider Nachwuchses. Philipp Böttcher, Paul Schäffler und Romy Steffen gewannen jeweils im Einzel und im Doppel. Bei den Jungen 13 sicherte sich Böttcher den Einzeltitel und war gemeinsam mit Maxi Hornig auch im Doppel erfolgreich. Schäffler setzte sich bei den Jungen 15 durch und holte mit Tymofii Vakaruk seinen zweiten Titel. Steffen gewann bei den Mädchen 19 neben dem Einzel auch das Doppel an der Seite von Lina Mussenbrock. Den siebten Titel steuerte Kira Vakaruk bei, die mit Laura Götz vom TSV Göggingen das Mädchen-13-Doppel für sich entschied.  Silber holten Daniil Levchuk im Jungen-19-Einzel und Katharina Jakob im Mädchen-15-Doppel mit Annabell Vogler vom TSV Pöttmes. Jakob erreichte zudem im Einzel den dritten Platz. Weitere Bronzemedaillen gingen an Maxi Hornig bei den Jungen 13 und Ricardo Olbrich bei den Jungen 19. Zweimal Gold gewann außerdem Fabian Thaler, der im Nachwuchs für ein Jahr an den TV Dillingen „ausgeliehen“ ist. Er siegte im Jungen-19-Einzel und im Doppel mit Haoning Liu.
von Felix Kiefel • 9. Oktober 2026
KRAMER BAU LANGWEID Ist ein erfreulich erfolgreiches und intaktes Familienunternehmen mit einem guten Klima im Betrieb und einem guten Miteinander querbeet  Gesucht werden momentan verstärkt Mitarbeiter! Sind Sie Mauer/in, Stahlbetonbauer/in oder Putzer/in? Bewerben Sie sich jetzt und werden Teil des Stephan Kramer Bau-Teams! Jetzt bewerben! Bitte schreiben Sie Ihre Bewerbung an kramer-stephan-bau@t-online.de . Kennen Sie jemand, der/die in diesen Berufen tätig ist oder Arbeit sucht, dann machen Sie ihn/sie bitte auf die Firma aufmerksam.
von Felix Kiefel • 5. Oktober 2026
10./11.10. Langweid empfängt Langen und Stuttgart zum Bundesligaauftakt / Auch Regionalliga-Damen und Nachwuchs spielen zu Hause Die Langweider Dreifachsporthalle erlebt am 10. und 11. Oktober einen Tischtennis-Marathon bei freiem Eintritt. Sportliches Filetstück sind die beiden Heimspiele zum Saisonauftakt der Damen in der 2. Bundesliga: Am Samstag empfängt das neu-formierte Team um 17 Uhr den TTC Langen 1950, am Sonntag um 13 Uhr den DJK Sportbund Stuttgart. Zwei Regionalliga-Partien und zwei Jugendspiele ergänzen das Programm. Vom eigenen Nachwuchs bis zu international erfolgreichen Spielerinnen ist damit vieles vertreten, was den Verein ausmacht. Auch das Bundesligateam lebt von dieser Vielfalt. Die sieben Spielerinnen sind zwischen 16 und 43 Jahre alt, kommen aus verschiedenen Ländern und bringen unterschiedliche Spielweisen, Lebenswege und Erfahrungen mit. In Langweid ziehen sie an einem Strang. „Wir wollen und können mit unserem Team um die vordersten Plätze mitspielen, auch um den Titel“, sagt Vereinsvorsitzender Alfons Biller. Vier Neuzugänge geben der Mannschaft dafür mehr Möglichkeiten. In der vergangenen Saison war die Personaldecke wiederholt dünn geworden, wenn Spielerinnen bei internationalen Turnieren im Einsatz waren. Wie wichtig der breitere Kader ist, zeigt sich bereits zum Auftakt: Lizaveta Tsimashkova und Marina Donner wurden von ihren Nationalverbänden für die am 11. Oktober in Ljubljana beginnenden Europameisterschaften nominiert und fehlen deshalb bei den ersten Heimspielen. Dafür geben die Engländerin Jasmin Wong und die 16-jährige Deutsche Ruoqi Wei ihr Bundesliga-Debüt für den TTC. Bokova mit EM-Bronze, Wong mit WM-Erfahrung Eine wichtige Rolle spielt Aleksandra „Sascha“ Bokova. Die 17-jährige Russin wechselte zur Rückrunde der vergangenen Saison nach Langweid. Ihr bislang größter internationaler Erfolg folgte im Juli: Bei den Jugendeuropameisterschaften drang sie als ungesetzte Spielerin im Einzel bis ins Halbfinale vor und gewann Bronze. Mit Abwehrspielerin Yang Ting und Team-Kapitänin Vitalija „Vita“ Venckute stehen zum Auftakt zwei weitere bewährte Kräfte zur Verfügung. Neu kennenlernen können die Zuschauer dagegen Jasmin Wong. Die Engländerin spielte zuletzt in Frankreich und gehörte im Frühjahr zum englischen Aufgebot bei der Heim-WM in London. Neben Training und Wettkämpfen arbeitet sie als Physiotherapeutin und studiert im Masterstudiengang „Clinical Nutrition“. Wong ist nach Lisa Lomas, ein Publikumsliebling der Meisterjahre, und Charlotte Bardsley die dritte Engländerin TTC-Trikot. Stuttgart hat bereits einen Favoriten gefordert Langweid gehört zu einem breiten Kreis von Meisterschaftsanwärtern. Dazu zählen auch Weinheim II, Vorjahresvizemeister Engelbostel-Schulenburg sowie die Aufsteiger Holzbüttgen und Salmünster. Die Auftaktgegner Langen und Stuttgart zählen zwar nicht zu diesem Kreis. Leichte Aufgaben sind dennoch nicht zu erwarten. Stuttgart erreichte bereits ein 5:5 gegen Holzbüttgen und zeigte damit, dass die Mannschaft auch einem Titelanwärter Punkte abnehmen kann. Biller hofft auf Unterstützung von gut besetzten Zuschauerrängen. Zu Langweids Erstligazeiten gehörte der Verein auch beim Publikumszuspruch zur Spitze. Daran würde der Vorsitzende gern wieder anknüpfen. Zwei junge Führungsspielerinnen für die Regionalliga Bereits vor den Bundesligapartien tritt an beiden Tagen die zweite Damenmannschaft an: Am Samstag empfängt sie um 13 Uhr den TTV 1980 Beratzhausen, am Sonntag um 11 Uhr den SV Dresden-Mitte 1950. Fixpunkt des Regionalliga-Teams ist die 17-jährige Vanda Vanisova, slowakische Meisterin der Altersklasse Jugend 19. An ihrer Seite soll am Wochenende Ruoqi Wei Verantwortung übernehmen. Für die 16-Jährige dürfte es ein ereignisreiches Wochenende werden: Sie ist voraussichtlich sowohl für die erste als auch für die zweite Mannschaft im Einsatz. Die in Neuss aufgewachsene Gymnasiastin gehörte bis zu ihrem Umzug in die Schweiz dem deutschen Nachwuchskader an. Zuletzt spielte sie für Zürich-Affoltern in der höchsten eidgenössischen Liga. Ihre Familie kennt Langweid bereits aus einer anderen Perspektive: Weis Mutter Yan Su spielte einst für Langweids Erstliga-Dauerrivalen FSV Kroppach. Nun steht ihre Tochter auf Langweider Seite. Die zweite TTC-Mannschaft folgt einem „Zwei-plus-zwei“-Prinzip: Zwei internationale Leistungsträgerinnen spielen gemeinsam mit zwei Spielerinnen aus einem Pool von Eigengewächsen und Talenten aus der Region. So können im Verein ausgebildete Spielerinnen und regionale Nachwuchskräfte auf hohem Niveau Spielpraxis sammeln und sich weiterentwickeln.  Am Samstag bestreiten außerdem zwei der inzwischen sechs Langweider Jugendteams Heimspiele. Zusammen mit den vier Damenpartien wird daraus ein Tischtennis-Marathon in der Dreifachsporthalle – vom Nachwuchs bis zur Bundesliga.
von Felix Kiefel • 30. September 2026
von Felix Kiefel • 30. September 2026
Ein zwischendurch mal wenig erfolgreiches Wochenende trübt den Spielerinnen und Spielern der einzelnen Teams die Freude am Sport nicht. Einige Ergebnisse fielen zudem knapp aus. Die Spielerinnen und Spieler einzelner TTCL-Teams wussten, dass es schwer werden wird in dieser Saison. Damit mussten besonders das 3. Damenteam nach ihrem Aufstieg in die süddeutsche Oberliga Bayern, das 1. Männerteam in der Landesliga, das Männerteam II als Liganeuling der Bezirksoberliga, das 1. Jugendteam in der Nachwuchs-Verbandsliga und Jugendteam II in der Jugend-Landesliga, rechnen. Der Wechsel unseres Spitzenspielers/Eigengewächses zum höherklassigen TSV Neuried (OBB) zur Saison 26/27 wirkt sich im Männerbereich, besonders für unsere „Erste“, aber in der Folge auch für das Team II erwartet nachteilig aus. Das 3. Damenteam verlor nach zwei 4:6 Niederlagen in ihren ersten Saisonspielen auch in Regensburg mit 4:6 und auch da war ein 5:5, ja auch ein Sieg, möglich, obwohl nicht ganz in Bestbesetzung gespielt werden konnte. Coach Jakob Kaps zollte seinen Schützlingen, Spitzenspielerin Romy Steffen (2 Siege), Maximiliane Wallner, Anna Kaps (je 1 Sieg) aber auch Ersatzspielerin Vivien Behnisch Lob für deren gute Leistung. Die knappen Niederlagen machen Mut und stimmen zuversichtlich, zumal die jungen Spielerinnen zunehmend sportlich wachsen werden, ist sich Franz Kaps sicher. Diese Hoffnung können auch die Männermannschaften I und II hegen. Das Männerteam I (Landesliga), besetzt mit Marco Bröll, Achim Dittmann und den guten Jugendspielern Fabian Thaler und Paul Schäffler, verlor in Boos, der TT-Männerhochburg Schwabens, gegen Boos III 1:9. Den Ehrenpunkt holte das Doppel Marco Bröll/Achim Dittmann. Unsere Männermannschaft II verlor das Heimspiel gegen den VfL Günzburg trotz tapferer Gegenwehr, wie schon zum Saisonstart in Autenried, mit 4:6. Die bisher nach dem Aufstieg in der Bezirksoberliga ohne in Bestbesetzung spielend erlittenen knappen Niederlagen zeigen, dass Team und Spieler auch in der höheren Liga mithalten können. Die 4 Siege gegen Günzburg buchte das Doppel Felix Kiefel/Christian Herfert sowie Christian Herfert und die Nachwuchsspieler Illia Vakaruk und Daniil Levchuk mit Einzelerfolgen. Das 4. Männerteam knüpfte mit einer 4:6 Niederlage gegen Westendorf an die 4:6 Ergebnisse der anderen TTCL-Teams an, ließ aber beim SV Wollishausen einen 7:3 Sieg folgen. Die 4 Siege gegen Westendorf: Michael Wintermeier und Jörg Liebert (je 2). Gegen Wollishausen punkteten die Doppel Michael Wintermeier/Markus Wirth und Süleyman Erdogan/Jörg Liebert sowie Markus Wirth und Jörg Liebert in Einzelspielen jeweils zweimal und Michael Wintermeier einmal. Die Damen IV sowie die Fünfte und Sechster der Männer schönten das sportliche Wochenendbild. Die 4. Damenmannschaft behielt im Spiel der Bezirksoberliga durch einen Sieg des Doppels Vivien Behnisch/Eva Elstner, je zwei Einzelsiege von Barbara Jungbauer und Eva Elster und einen von Mannschaftsführerin Franziska Karcher verdient mit 6:4 die Oberhand, verdient zeigt das Satzverhältnis von 21:16. Die 4. Damen Team V auswärts gegen Obergriesbach II mit 8:2 und Team VI im Heimspiel gegen Obergriesbach III mit 9:1. Die Siege der Fünften in Obergriesbach: Je zwei von Hans Steiner, Rene Scheffler und Michu Sailer in Einzelspielen plus die der Doppel Steiner/Scheffler und Sailer/Kitaev. Die 9 Siege der „Sechsten“ um Mannschaftsführer Marco Otte: Doppel Zarinsmensh/Otte, Flamm/Gruber, Mehrdad Zarinsmensh, Edmund Gruber, Marco Otte in Einzespielen je 2 plus Philipp Lamm (1).  Das 2. Jugendteam konnte in Ingolstadt nicht in stärkster Besetzung antreten. Die 2:8 Niederlage schmerzt nicht. Alle 3 Teamspieler - Theresa Hornig (14), Lina-Marie Mussenbrock (15), Philipp Yanick Böttcher (11) bestätigten Zukunftsperspektive, und verdienten sich ein gutes Zeugnis. Theresa Hornig, bei der 1271 Leistungspunkte zu Buche stehen, konnte eine favorisierte Ingolstäderin mit 1599 Punkten auf deren Konto bezwingen und einen 2.Sieg für ihr Team buchen. Gert Jungbauer
von Felix Kiefel • 30. September 2026
Seit 1976 werden in Langweid Nachwuchstalente gefördert / Langjährige Kooperation zwischen BTTV und TTC Langweid Seit einem halben Jahrhundert ist Langweid eine feste Adresse in der bayerischen Nachwuchsförderung: 1976 wurde hier ein Leistungs- beziehungsweise Trainingsstützpunkt des bayerischen Tischtennis-Verbandes eingerichtet. Seither haben zahlreiche Talente aus Langweid und der Region dort zusätzliches Training erhalten – unter der Anleitung namhafter Trainerinnen und Trainer. Der BTTV gehörte zu den Vorreitern unter den deutschen Landesverbänden, als es darum ging, regionale Leistungsstützpunkte zur Förderung des Nachwuchses einzurichten. Die Vorgeschichte des Langweider Stützpunkts begann allerdings einige Kilometer weiter nördlich: Zunächst wurde einige Jahre beim SV Nordendorf trainiert. Der Nordendorfer Georg Eberhard, damals Jugendleiter des BTTV und Lehrer an der Hauptschule Meitingen, hatte sich für einen Stützpunkt in der Region eingesetzt und konnte dafür die Meitinger Schulturnhalle nutzen. Von Nordendorf nach Langweid Dass der Stützpunkt schließlich nach Langweid wechselte, kam nicht von ungefähr. Beim damaligen Langweider Vereinstraining unter Alfons Biller und Hilmar Glatter herrschte bereits eine für jene Zeit bemerkenswerte Trainingsintensität. Mit Hedwig Biller, Claudia Thoma und Monika Thoma hatte der Verein zudem mehrere Spielerinnen hervorgebracht, die zur bayerischen Spitze ihres Jahrgangs gehörten. Sieben Jahre lang leitete Alfons Biller den Stützpunkt. Auch geografisch erwies sich Langweid als guter Standort. Nachwuchstalente aus mehreren Vereinen konnten den Stützpunkt vergleichsweise gut erreichen. Dazu gehörten Helmut Grob und Gaby Keppler vom VSC Donauwörth, Dieter Voigt vom Post SV Augsburg sowie Florian Kaindl aus Lauingen. Grob schaffte später sogar den Sprung in die Nationalmannschaft. Auch Nachwuchsspieler aus Oberbayern kamen zum Training nach Langweid. Generationen von Talenten Vor allem aber sorgte die eigene Nachwuchsarbeit des Langweider Vereins dafür, dass dem Stützpunkt über Jahrzehnte die Talente nicht ausgingen. Auf Hedwig Biller sowie Claudia und Monika Thoma folgten unter anderem Petra Thoma, Gudrun Frühbeisser, Ute Michl und Karin Klaiber. Zur nächsten Generation gehörten Barbara Jungbauer und Verena Voit, später folgten Daniela Maneth und Astrid Merkle. Und der Faden ist bis heute nicht abgerissen. Weiterhin werden Langweider Nachwuchsspielerinnen und -spieler vom Verband für die Förderung ausgewählt. Zugleich trainieren am Stützpunkt Talente aus anderen Vereinen der Region. Große Namen auf der Trainerbank Die Geschichte des Stützpunkts ist zugleich eine Geschichte namenhafter Trainerinnen und Trainer. Auf Alfons Biller folgten verschiedene Verbandstrainer, darunter Eva Jeler, die später deutsche Nationaltrainerin wurde, außerdem Kubatschka, Marta Novotna, Lena Andersson und Heiko Albers. Novotna und Albers lebten zeitweise selbst in Langweid. Zu den früheren Trainerinnen gehörte auch Jana Kleßinger, die zunächst für die Tschechoslowakei und später für Deutschland in der Nationalmannschaft spielte. Auch Jie Schöpp arbeitete während ihrer Zeit als Langweider Spitzenspielerin als Stützpunkttrainerin. Ihre weitere Karriere unterstrich ihre Klasse nicht nur am Tisch, sondern auch als Trainerin: Nach ihrem Wechsel nach Steinhagen feierte sie als Spielerin unter anderem Erfolge bei Deutschen Meisterschaften und beim europäischen Top-12-Turnier. Später arbeitete sie als Trainerin für die deutsche Nationalmannschaft und im deutschen Nachwuchsbereich. Heute Kooperationsstützpunkt Die Strukturen der Nachwuchsförderung haben sich in den vergangenen 50 Jahren verändert. Der BTTV nennt heute einen Verbandsstützpunkt, vier Kooperationsstützpunkte und acht Standorte auf regionaler Ebene. Bei den Kooperationsstützpunkten nutzt der Verband das Know-how und die gewachsenen Strukturen leistungsorientierter Vereine. Einer von ihnen ist der TTC Langweid. Damit hat sich die organisatorische Form gewandelt, die Grundidee aber nicht: Talente aus der Region sollen unter qualifizierten Bedingungen zusätzlich gefördert werden. Batorfi und Jungbauer leiten das Training Heute wird das wöchentliche Stützpunkttraining von Csilla Batorfi und Barbara Jungbauer geleitet. Mit Batorfi steht dabei eine der erfolgreichsten Spielerinnen der Langweider Vereinsgeschichte in der Halle. Die neunfache Europameisterin hatte als Spitzenspielerin und Spielertrainerin entscheidenden Anteil an acht deutschen Meisterschaften und sechs Europacup-Erfolgen des Vereins. Nach dem Ende ihrer aktiven Karriere arbeitete sie mehrere Jahre als Nationaltrainerin in Italien. Heute ist sie als Trainerin beim FC Bayern München und beim TTC Langweid tätig. Beim Stützpunkttraining liegt einer ihrer Schwerpunkte auf der individuellen Arbeit am Balleimer sowie dem Aufschlagtraining. Barbara Jungbauer steuert das allgemeine Übungsprogramm. Damit schließt sich zugleich ein kleiner Kreis: Jungbauer gehörte selbst einst zu den bayerischen Nachwuchstalenten, die regelmäßig im Langweider Stützpunkt trainierten. Heute gibt sie dort als Trainerin ihre Erfahrung an die nächste Generation weiter. Unterstützung bekommen die beiden von zwei ehemaligen Bundesligaspielerinnen, deren Kinder am Stützpunkt trainieren und Agnes Kokai, die für den TSV Schwabhausen spielte. Weitere Teilnehmer reisen vor allem aus Dillingen, Unterknöringen und dem Landkreis Dachau an. Zur Dachauer Fahrgemeinschaft gehören unter anderem der siebenjährige Sohn der Langweider Zweitligaspielerin Yang Ting und Mattis Rabl vom TSV Dachau 65, der amtierende bayerische Meister der Jugend 11. Auch Florian Kaindl kommt wieder regelmäßig nach Langweid – inzwischen aus Apfeldorf bei Peiting. Früher brachten ihn seine Eltern zum Stützpunkttraining. Heute ist er der Chauffeur für seine beiden Söhne./jug
von Felix Kiefel • 25. September 2026
Vereine fördern die Gemeinschaft, stärken das soziale Miteinander. In den 70er-Jahren waren sie den vielen Neubürgern und Neubürgerinnen unserer Gemeinde eine willkommene Hilfe, Anschluss zu finden. In unserer Multikultigemeinde hatte das und hat es auch jetzt eine besondere Bedeutung. Mit dem derzeit enormen Wachstum der Gemeinde an Bürgerinnen und Bürgern wachsen die Anforderungen an/für die Vereine. Die Bereitschaft zur Mitarbeit hält leider nicht Schritt damit. Vereine/Vereinssport und gesellige Veranstaltungen bringen Mitglieder und Sportler*innen unabhängig von Alter, Bildungsstand, Geschlecht und Herkunft zusammen. Leider kommen viele Neubürgerinnen und Neubürger nicht so ganz in der neuen Heimat an. Vereinsveranstaltungen könnte man nicht nur nutzen, sondern auch mitgestalten. Alle Vereine sowie aktive und passive Mitglieder unserer Gemeinde werden gebraucht. Jeder Verein wäre aber auch dankbar für Mitarbeit, ob fest oder sporadisch. AUCH DER TTC LANGWEID Der TTC Langweid bietet nicht nur vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bis hin ins höhere Alter ein gutes, sportliches Betätigungsfeld in einer nach Herkunft bunten Gemeinschaft an, sondern hat den Namen Langweid aufgrund der glorreichen Historie achtmal Deutscher Meister, sechsmaliger Gewinn des Europapokals/ Championsleague) in Deutschland, Europa ja bis hin nach Asien bekannt gemacht. Dies ist aufgrund der Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga, den vielen weiteren hochklassigen Teams und der kontinuierlichen Erfolge der Jugendarbeit in Deutschland immer noch der Fall. Der Verein ist mit qualifizierten Mitarbeiter*innen und Mitarbeitern, altersmäßig querbeet, zwar gut aufgestellt, könnte aber weitere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und Unterstützung jeder Art gut brauchen. Wer hilft mit, den Verein und den Namen Langweid hoch zu halten? Jeder kann etwas, jede kann was anderes und alle werden gebraucht, ob auf den Gebieten der Vereinsverwaltung, der Öffentlichkeitsarbeit, im Marketing und bei sportlichen Aktivitäten u.a. Heimspielen des 1. Damenteams, Jugendarbeit sowie geselligen Veranstaltungen usw.  Für Bereitwillige besteht die Möglichkeit der telefonischen Kontaktaufnahme (08230/4495) mit dem Verein, per E-mail: ( info@ttclangweid.de ) oder per Post: TTC Langweid, Luisenstr. 12, 86462 Langweid. Wir hoffen!!! Mitarbeit in einer intakten Gemeinschaft bereitet Freude. “WER ANDEREN EINE BLUME SÄT BLÜHT SELBER AUF“! Gert Jungbauer
von Felix Kiefel • 24. September 2026
Nach Ergebnissen lief es nicht gut für einige unserer Teams. Grund zur Unzufriedenheit waren die Niederlagen jedoch nicht. Das nicht ganz in Bestbesetzung spielende 2. Männerteam, Neuling in der Bezirksoberliga, verlor beim vorjährigen Tabellenfünften Autenried nur knapp mit 4:6. Das Ergebnis macht Hoffnung. Den Unterschied machte der Spitzenspieler der Gastgeber mit seinen 2 Einzelsiegen. Felix Kiefel und Christian Herfert konnten ihr Doppel gewinnen, Christian Herfert sowie die Nachwuchsspieler Paul Schäffer und Daniil Levchuk jeweils ein Einzel. Das 3. Männerteam stand beim Spiel in/gegen Anhausen II bei der 3:7 Niederlage auf verlorenen Posten. Die 3 Siege buchten das Doppel Michael Wintermeier/Süleyman, Erdogan sowie Nachwuchsspieler Illia Vakaruk und Routinier Michael Wintermeier. Das Damen V-Team brachte aus Waldstetten zwar eine 3:7 Niederlage mit nach Hause, Marianne Förg, Jasmin Keller und Sabine Schmitt konnten sich aber über je einen Einzelsieg freuen. Das 1. Jungenteam, Riccardo Olbrich, Paul Schäffler, Daniil Levchuk, Illia Vakaruk kam in der Jugend-Landesliga gegen Esting mit 0:10 unter die Räder. Die deutliche Niederlage täuscht jedoch, denn alle Sätze endeten nur knapp zum Vorteil der favorisierten Oberbayern. Fünf Spiele entschieden die Gäste erst im Entscheidungssatz für sich. Das Leistungsniveau ist beachtlich, lobten Zuschauer, mit euren Jugendlichen wächst was ran für eure Männerteams. Dazu passt, dass mit Jakob Kaps ein junger Spieler der 2. Männermannschaft und Andre Thiebau das Jugendteams coachten. FRÜH ÜBT SICH, WER EIN MEISTER WERDEN WILL Meister sind Sie noch nicht, Hanna Baltruschat, Pius Flamm, Greta Färber, Kiara Vakurak und können es in ihrem Alter (unter 10) nach kurzem Beginn mit Tischtennis noch nicht sein. Sie bestritten am Samstag als 6. TTCL-Jugendteam ihr erstes Mannschaftsspiel Freude am Sport haben sie und Freude vermittelten sie mit ihrem Können und Bemühen auch den Zuschauern, trotz der 3:7 Niederlage gegen TSV Göggingen II.
von Felix Kiefel • 24. September 2026
Beispiel aus dem Sport Mutter Simone Neuner und Tochter Chiara
von Felix Kiefel • 24. September 2026
Unser 2. Damenteam startete am Wochenende in Heimspielen mit einer Niederlage und einem Sieg in die Saison. Im Samstagspiel bezog die Mannschaft Marina Donner, Wanda Vanislova, Anna Kaps, Lisa Vögele gegen Post SV Zeulenroda (Thüringen) ein 2:8 Niederlage, ließ aber am Sonntag gegen Alemania Riestedt (Sachsenanhalt) einen 6:4 Sieg folgen. Es war damit zu rechnen, dass Zeulenroda eine hohe Hürde sein würde. Das neuformierte Team rannte von Beginn an durch Niederlagen der beiden nicht eingespielten Doppel einem belasteten Rückstand nach. Die Niederlage fiel im Ergebnis zwar klar aus, die einzelnen Spiele endeten aber alle nur knapp zum Vorteil der Thüringer, 5 erst in Entscheidungssätzen. Gegen Riestedt trat das Team Marina Donner, Wanda Vanisova und nun mit Barbara Seiler sowie, Romy Steffen gefestigter auf. Riestet war ein starker Gegner. Unser Team erntete aus einem spannenden Spiel aber einen verdienten Sieg. Foto zum Bericht: Damenteam II: v.l. Marina Donne, Vanda Vanisliva, Barbara Seiler, Romy Steffen, Lisa Vögele 4:6 Niederlage der Damen III Das Glück meint es nicht gut mit unserer Dritten nach deren Aufstieg in die süddeutsche Oberliga-Bayern. Wie schon zum Saisonstart vor einer Woche bei München Freimann verlor die Mannschaft um Mannschaftsführerin Anna Kaps (Mitspielerinnen: Romy Steffen, Lisa Vögele, Theresa Hornig) im Heimspiel auch gegen den SV Niederbergkirchen, der in stärkster Besetzung u. a. mit Spitzenspielerin Andrea Wanninger, die früher höher gespielt hat, angetreten ist. Sie machte den Unterschied aus. Unsere Spielerinnen werden die Kurve auch in der hohen Liga kriegen, vertraut Coach Franz Kaps. Ein Lichtblick war die vierzehnjährige Theresa Hornig, die dem Ziel Talentförderung als Ersatzspielerin ins Team genommen wurde. Sie bestätigte ihr Talent mit einem Sieg und war einem zweiten nahe (8:11 im Entscheidungssatz)
von Felix Kiefel • 24. September 2026
Der FC Langweid war bis 1966 ein reiner Fußballverein. Der Verein hatte schon als solcher einen guten Namen. Dies umso mehr nach mit der Einführung anderer Sportarten. 1966 wurde zunächst nebenher Leichtathletik angeboten. Der Bau der Mehrzweckhalle durch die Gemeinde 1968 öffnete den Weg zu einem weiteren, größeren Sportangebot: Turnen, Frauengymnastik, Ausgleichsport für Männer, Judo, Wassergymnastik, Volleyball und TISCHTENNIS, alle Angebote wurden organisatorisch zusammen verwaltet. Bald wurde auch den Tennisfreunden- sowie den Ski-/Wanderfreunden ihr Sport mit großem Zuspruch eingeführt. Heinz Böckhorst (Tennis) und Hermann Stark (Ski/Wanderabt.) waren die Initiatoren und erste Abteilungsleiter. Der FC Langweid war für den BLSV ein Vorzeigeverein. Aus den Sparten Volleyball und Tischtennis wurden später eigene Abteilungen Die Abteilung Hallensport (akt. Abteilungsleitung Ulla Gilg) hat seit 1968 mit Breitensport Bedeutung im Verein und in Langweid. besonders mit Damengymnastikangeboten. Besondere Bedeutung in unserer Multikultigemeinde hat die Jugendarbeit. Die Entwicklung im Tischtennis führte 2002 einvernehmlich zur Abspaltung vom FC Langweid, zum eigenständigen Verein TTC Langweid mit Kooperation. Die Mitglieder des TTC sind auch Mitglieder des FC Tischtennis quasi eine nicht aktive Abteilung im FC. Dass es 1966 an der Zeit war, andere Sportarten einzuführen, zeigt eine Teilnehmerliste an der 1. Leichtathletik Vereinsmeisterschaft 1968. 55 Jugendliche, Frauen und Männer, Mitglieder und Nichtmitglieder folgten der Einladung zur Teilnahme. Namen überraschen und zeugen für die damalige Vereins- und „Dorf“- Gemeinschaft. Dabeisein und unterstützen, war die Devise. Unter den Teilnehmern waren viele Fußballer. Männer. schon damals nicht mehr jüngsten Alters, wie die der damalige Bürgermeister Bruno Kunert und Gemeinderat Franz Dirr sen. Karl Heinz Jahn wusste als damals 27jähriger Teilnehmer nicht, dass er später als Bürgermeister Kondition braucht.
von Felix Kiefel • 18. September 2026
von Felix Kiefel • 18. September 2026
Heimspiel auch des 3. Damenteams Unser 2. Damenteam startet am Wochenende 19./20.9. mit 2 Heimspielen zuversichtlich in die Regionalligasaison. Zu Gast sind am Samstag um 13 Uhr Post SV Zeulenroda (Thüringen) uns am Sonntag um 12 Uhr SV Alemania Riestedt (Sachsen-Anhalt). Zwei Langweider Eigengewächse werden in beiden Spielen von Neuzugang Marina Donner und Wanda Vanisova angeführt. Besonderes Interesse weckt Marina Donner. Mit der sympathischen Finnin Marina Donner hat sich dem TTCL eine außergewöhnliche Persönlichkeit angeschlossen: Fachärztin für Allgemeinmedizin mit Schwerpunkt Hautkrebs, Expeditionsärztin , Mutter von zwei Kindern – und Sportlerin durch und durch. Die 43-Jährige kommt von den Åland-Inseln zwischen Schweden und Finnland und ist im Tischtennis seit Jahren als Nummer eins Finnlands international unterwegs. Seit einigen Jahren sammelt sie zudem im Seniorensport Titel um Titel: In der Altersklasse 40 ist sie amtierende Europa- und Weltmeisterin. TTCL III gegen den SV Niederbergkirchen Die Dritte des TTCL erwartet am Samstag um 17 Uhr mit den SV Niederbergkirchen (Oberbayern – nahe Burghausen) einen starken Gegner. Für uns ist nach dem zweimaligen Aufstieg in Folge in dieser Liga jeder Gegner eine hohe Hürde, sagt Coach Franz Kaps. Wir haben aber nichts zu verlieren. Zuversichtlich stimmt ihn knappe 4:6 Niederlage am vergangenen Sonntag bei München Freimann. Franz Kaps: Mit etwas Glück hätte es trotz des Fehlens von 2 starken Stammspielerinnen, die noch in Urlaub waren, auch ein 5:5 werden können. Auch gegen Niederbergkirchen kann die Dritte nicht in stärkster Besetzung spielen. Mannschaftsführerin Anna Kaps vertraut aber ihren Mitspielerinnen u.a. auch der erst vierzehnjährigen Nachwuchsspielerin Theresa Hornig. Coach Franz Kaps sieht in ihrem Einsatz eine Nachwuchsförderung.
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