Freude und Enttäuschung bei den Verantwortlichen des TTC Langweid. Dem Hochgefühl aufgrund des 7:3 Sieges des 2. Damenteams am Samstag im Spitzenspiel der Oberliga-Bayern bei Viktoria Wombach (Lohr am Main) folgte am Sonntag mit der 4:6 Niederlage des 1. Damenteams des TTCL beim Tabellenletzten der 2. Bundesliga, dem SSV Schönmünzach (Schwarzwald), die große Enttäuschung und Ernüchterung.
Die von Achim Dittmann gut gecoachte Langweider „Zweite“, bis dato mit 1 Minuspunkt auf dem Konto, ging zielbewusst ins Spiel gegen die da noch verlustpunktfreien Unterfranken. Ein wichtiger Schritt zum Erfolg des Gästeteams war dessen Gewinn beider Auftaktdoppel durch Venckute/Steffen und Seiler/Kaps jeweils in Entscheidungssätzen.
Wie wichtig dieser Start war, zeigte der weitere Verlauf. Das TTCL-Quartett – Vita Venckute, Barbra Seiler, Romy Steffen, Anna Kaps konnte sich des Erfolgs lange nicht sicher sein, obwohl am Ende dann ein 7:3 Sieg zu Buche stand.
Alle vier Spielerinnen verdienten sich das Lob von Achim Dittmann. Vita Venkute, die in beide Spitzenspielen gegen gute Gegnerinnen dominierte, hatte Langweid die entscheidende Führungskraft und Stütze gegeben.
Die Jugendspielerin Romy Steffen, die an diesem Tag Geburtstag hatte, machte sich selbst und ihrem Team mit 2 Einzelsiegen ein Geschenk. Einmal mehr hat sie mit ihrer für ihr junges Alter erstaunliche Nervenkraft in entscheidenden Spielphasen überzeugt. Das Beispiel hierfür beim 3:0 in Ihrem 2. Einzel jeweils in der Satzverlängerung 12:14, 10:12, 10:12.
Das Saisonziel Meisterschaft und Aufstieg in die Regionalliga hat das Team fest im Visier.
Die Niederlage beim Tabellenletzten ist für die Verantwortlichen und das Team Enttäuschung und Ernüchterung, wenn man das Ziel hat, in der Liga vorn mitzuspielen.
Coach Cennet Durgun lässt nicht gelten, das Fehlen der beiden Spitzenspielerinnen, Veronika Matunuina und Yang Ting als Grund anzuführen obwohl es beim Dabeisein von einer der beiden nicht zur Niederlage gekommen wäre.
Es hätte auch so reichen müssen, nach den Spielbilanzen der Gastgeberinnen geurteilt. Nr. 2 Magdalena Hübgen hatte in der ganzen Saison 1 Spiel gewonnen und buchte diesmal 2 Siege. Auch die Nr. 3 der Schwarzwälderinnen hatte bis dato 1 Sieg erringen können und nach dem Spiel gegen Langweid sind es drei Siege.
Cennet Durgun beschönigte nichts, übersah aber auch nicht die Schwachstellen im Team. Sie führte an, dass die Gastgeberspielerinnen einen guten Tag hatten, wohl den besten bisher und ihr Team, den schlechtesten. Cennet Durgun vermied es, trotz kritischer Stellung, allzu sehr anzuprangern. In Schutz nahm sie Vita Venckute trotz deren zwei Niederlagen. Und die erstmals eingesetzte Airi Avameri, die gleich auf Position 1 spielen musste und sich nach der Niederlage im ersten Einzel steigern und die Begegnung 1 gegen 1 dann gewinnen konnte. Cennet Durgun: Sie muss sich in der neuen Umgebung erst mal einfinde.
Cennet Durgun: Vita war aufgrund ihres Spiels am Vortag in der Zweiten und der weiten Fahrt nach Wombach am Abend zurück und am Morgen mit der Fahrt in zum Spiel der Ersten körperlich etwas geschwächt. Die 4 Langweider Siege buchten das Doppel Farladanka/Merk und Einzelsiege Melanie Merk,Airi Avamerie sowie Anja Farladanska /jug
TTC Langweid