Veronika Matiunina, Spitzenspielerin des Tischtennis-Zweitligisten TTC Langweid, eilt auf europäischer Nachwuchsbühne weiter von Erfolg zu Erfolg. Im Herbst vergangenen Jahres sicherte sich Matiunina den Europameistertitel im Einzel der Altersklasse U2. Bei den diesjährigen Nachwuchs-Europameisterschaften war sie die alters- und geschlechtsübergreifend erfolgreichste Teilnehmerin, holte bei den U19 Gold im Doppel und Mixed sowie „Silber“ im Einzel. Ihren jüngsten Coup landete die 18-Jährige nun am Wochenende im polnischen Grodzisk Mazowiecki, wo sie bei den Mädchen U19 das höchste europäische Ranglistenturnier Europe Youth Top 10 auf Platz 1 beendete.
Von Freitag bis Sonntag standen im Modus „Jede gegen jede“ täglich drei Spiele auf vier Gewinnsätze auf dem Programm. „Das war sehr anstrengend“, deutet Matiunina die besonderen physischen, vor allem aber mentalen „Tücken“ dieses Turnierformats an: Die Pausen zwischen den Spielen sind zu kurz, um kurz ins Hotel zu fahren und sich dort ein bisschen auszuruhen, aber auch zu lang, um Spannung und Fokus aufrecht zu erhalten. Auf den Punkt maximal leistungsbereit zu sein, ist die hohe Kunst, die Matiunina mit Bravour meisterte: Betreut von Ex-Langweiderin Krisztina Toth, unter deren Leitung Matiunina am Leistungszentrum des Bayerischen Tischtennis-Verbandes in München trainiert, setzte sie sich mit einer Bilanz von acht Siegen bei nur einer Niederlage (gegen die Polin Anna Brzyska) am Ende vor drei Französinnen durch. Die einzige deutsche Starterin, Mia Griesel vom Erstligisten TTC Berlin Eastside, landete auf dem fünften Rang. Matiunina bezwang die Deutsche Jugend-Meisterin überraschend deutlich mit 4:0./B.Jungbauer
TTC Langweid